Union Glashütte: Belisar Chronograph

Inspiriert vom Retro-Charme historischer Automobile und derer Tachometeranzeigen legt Union Glashütte zwei Varianten seines Belisar-Chronographen neu auf. Schließlich ist die Uhrenmarke Partner namhafter Oldtimer-Veranstaltungen. Inspiriert vom Charme klassischer Armaturen kombinieren beide Versionen Schwarz mit einem Elfenbeinton. Dabei kontrastieren die Chronographenanzeigen und die Tachymeterskala mit den Zeitanzeigen von Stunden, Minuten und Sekunden. Diese funktionale Trennung führt zu einer besseren Ablesbarkeit wie der Verzicht auf aufgesetzte Indizes, um keine ungewollten Spiegelungen zu erzeugen. Klar geschwungene Ziffern führen zu einer instrumentenhaft klaren Anzeige. Das beidseitig entspiegelte Saphirglas tut sein übriges dazu.

Der Durchmesser des bis zehn Bar wasserdichten Edelstahlgehäuses beträgt 44 Millimeter. Der Saphirglasboden ist achtfach verschraubt und gibt den Blick frei auf das mit Glashütter Streifen veredelte Automatikwerk und dessen skelettierten Markenschriftzug auf dem Rotor. Das UNG-27.01 basiert auf einer Valjoux-Konstruktion, bietet diesem gegenüber allerdings eine von 40 auf 60 Stunden erhöhte Gangautonomie nach Vollaufzug. Passend zu den Zifferblättern sind die Belisar-Chronographen mit farblich abgestimmten Bändern aus grauem oder schwarzem Nubuk ausgestattet. 2.370 Euro

Die beiden Chronographen von Union Glashütte machen einem die Entscheidung schwer. Die farbliche Unterstreichung der unterschiedlichen Funktionen ergeben ohnehin ganz eigenes Gesicht und spielen ihren Retro-Charme voll aus. Gestalterisch und technisch bleiben kaum Wünsche offen. Vergleicht man das Gebotene mit anderen Schwestermarken aus der Swatchgroup, scheint es einen kleinen »Glashütte-Aufschlag« zu geben. In Relation zu anderen Glashütter Marken nivelliert er sich aber.

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