Für Vintage-Uhren führt die Uhrenmarke Omega ein offizielles Echtheitszertifikat ein. Dieses Zertifikat bestätigt die Echtheit von Omega-Uhren, die älter als 30 Jahre sind. Omega will dadurch die Transparenz im sogenannten Vintage- oder Pre-owned-Markt erhöhen und für seine Modelle einen entsprechenden Mehrwert schaffen. Für den Erhalt dieser Bestätigung können die Besitzer ihre Vintage-Uhr entweder direkt im Omega-Stammsitz in der Schweiz vorlegen oder diese in einer an diesem Projekt teilnehmenden Omega-Boutique im jeweiligen Land abgeben.

Das Omega-Zertifikat bestätigt Echtheit wie technischen Zustand der Omega-Uhr.

Das Omega-Zertifikat bestätigt Echtheit wie technischen Zustand der Omega-Uhr.

Die Uhr wird daraufhin an das Omega-Heritage-Team übermittelt, welches umfangreichen Zugriff auf die historischen Produktions- sowie Wartungsunterlagen hat. Während des Prüfungsprozesses wird außerdem der aktuelle Zustand der Uhr geprüft und anschließend entschieden, ob für das jeweilige Modell das Echtheitszertifikat ausgestellt werden kann. Das neue Omega-Echtheitszertifikat unterscheidet sich vom »Archivauszug«, welcher Kunden nach wie vor zur Verfügung steht. Während der »Archivauszug« Informationen über den Produktionszeitraum einer Uhr gibt, bietet das Echtheitszertifikat umfassende Auskunft über die Echtheit sowie den Zustand der Uhr zum Zeitpunkt der Erstellung der Expertise. Das Omega-Headquarter in der Schweiz mit Sitz in Biel/Bienne, dient als zentrale Anlaufstelle für alle Kunden, die ein Echtheitszertifikat für ihren Zeitmesser ausstellen lassen möchten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Vintage-Uhren in ausgewählten Omega-Boutiquen weltweit abzugeben. Speziell ausgebildete Mitarbeiter kümmern sich um die Übermittlung dieser Zeitmesser in die Schweiz. In Deutschland bietet derzeit die Omega-Boutique in München diesen Service an.  800 Schweizer Franken

Dieses Serviceangebot von Omega ist ein guter Schritt, die Akzeptanz von Vintage-Uhren zu erhöhen und den Sammlern Sicherheit zu bieten. Ob die Wertsteigerung die Investition von 800 Schweizer Franken übertrifft und wie schnell und belastbar der Prozess als solcher ist, wird sich in der Praxis erst erweisen müssen.