Hanhart: Primus Nautic Pilot Bronze

Mit der Primus Nautic Pilot Bronze stellt Hanhart einen Chronographen mit einem besonders harten Bronzegehäuse vor. Der Uhrenhersteller aus dem Schwarzwald hat sich dabei gegen eine Zinn-Nickel-Legierung und für eine Bronzebeschichtung entschieden. Mit einer Kratzfestigkeit von 1.300 Vickers soll diese fünfmal resistenter gegen Schläge und Kratzer sein als Edelstahl (220 Vickers). Die verwendete Bronze unterliegt keiner Farbveränderung im Alterungsprozess und entwickelt auch keinen Grünspan.

 

Mit dem königsblauen Zifferblatt möchte Hanhart an die Uhren erinnern, welche einst für die Marine gebaut wurden. Wie bei den historischen Modellen aus den 1930er Jahren setzt Hanhart auf eine symmetrische Gestaltung. Die Totalisatoren bei drei und neun Uhr signalisieren die Kleine Sekunde und den 30-Minuten-Stopp. Ziffern, Zeiger und Indizes sind mit Leuchtfarbe beschichtet. Die flexiblen Bandanstöße sollen für einen hohen Tragekomfort sorgen. Das Gehäuse besitzt eine Durchmesser von 44 und eine Höhe von 15 Millimetern. Es ist wasserdicht bis zehn Bar, was dem Druck in 100 Metern Tiefe entspricht. Der rote Drücker ist Alu-eloxiert, die Krone verschraubt und die feste Lünette mit roter Markierung ist kanneliert. Durch den verschraubten Gehäuseboden mit Saphirglas ist das automatische Chronographenwerk Sellita SW510 aus der Schweiz erkennbar, das mit 28.800 Halbschwingungen je Stunde getaktet ist und nach Vollaufzug eine Gangautonomie von 48 Stunden aufbaut. Das blaue Textilarmband besitzt ein Leder-Inlay und eine Faltschließe aus mit Bronze im PVD-Verfahren beschichtetem Edelstahl. 2.950 Euro.

Die Stoppuhren von Hanhart sind sicher vielen von uns noch aus der Schule in der Hand unerbittlicher Sportlehrer bekannt. Aber dem Hersteller aus Gütenbach im Schwarzwald ist es in den vergangenen Jahren auch gelungen, sich mit seinen Armbanduhren am deutschen Markt zu behaupten. Allein dafür gebührt im Anerkennung. Die Idee, dem Trend zu Bronze zu folgen, aber den Edelstahl mit einer Bronze im PVD-Verfahren zu beschichten, ist ein interessanter Ansatz. Erfahrungen mit schwarzen PVD-Beschichtungen zeigen, dass sich diese als recht langlebig erweisen.

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